Implantat­planung

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OP-Scha­blo­nen
für Behandler

Modellgestützte Planung im Labor

Bei der modell­ge­stütz­ten Planung fer­tigt das Labor auf Basis des Arbeits­mo­dells eine OP- Scha­blo­ne für den Behand­ler. Dafür wird die Lage der Implan­ta­te vor der Inser­tion im Modell geplant und fixiert.

Qua­li­tät, Umwelt­schutz und Backward-Planning
Anschlie­ßend wird auf dem Modell die OP Scha­blo­ne erstellt. Der Vor­teil für Tech­ni­ker, Behand­ler, und Pati­en­ten ist eine enor­me Sicher­heit. Die Lage der Implan­ta­te wird über ein Map­ping und eine Rönt­gen­auf­nah­me per­fekt geplant und im Modell umgesetzt. 
Auch die Ein­spa­rung an Zeit und Unan­nehm­lich­kei­ten für den Pati­en­ten sind beträcht­lich, da er direkt im Anschluss an die OP mit einer tem­po­rä­ren oder defini­tiven Restau­ra­ti­on ver­sorgt wer­den kann. Mit der modell­ge­stütz­ten Planung kann das Labor sei­nen Kunden einen neu­en, hoch­wertigen Service anbieten. 

Anwen­dun­gen

1 Aus­schnei­den der Tief­zieh­schie­ne für das Zahn­fleisch­map­ping (Mes­sung der Zahn­fleisch­di­cke durch den Behand­ler) an der ange­zeich­ne­ten Begren­zung mit dem Stichfräser.

2 Fest­le­gen und Kenn­zeich­nen der Aus­tritts­öff­nung der Ide­al- bzw. Wunsch­po­si­ti­on für das Implan­tat mit­tels Boh­rung durch das dia­gnos­ti­sche Wax-up bis auf das Modell (Abb. Kon­fek­ti­ons­zahn, posi­tio­niert in einer Tief­zieh­fo­lie als Alter­native zum Wax-up)

3 Die wei­te­ren, am Modell ange­zeich­ne­ten Schleimhaut­messpunkte wer­den durch die Per­fo­ra­ti­on der Map­ping­schie­ne auf die Schie­ne über­tra­gen. Die extrem feinen Per­fo­ra­tio­nen die­nen als Füh­rung für die Son­de, mit denen das Map­ping exakt durch­ge­führt wer­den kann.

4 Die ange­mes­se­ne Schleim­haut­di­cke wird am Modell beid­seits der Stümp­fe ange­zeich­net und durch ent­spre­chen­de tie­fe Anboh­ren mit dem Spi­ral­boh­rer auf das Modell über­tra­gen. Die Las­er­kenn­zeich­nung an der Boh­rer­spit­ze ent­spricht jeweils 0,5 mm und gewähr­leis­tet die Kon­trol­le der Tie­fe der Bohrung.

5 Mit einem par­al­le­len Frä­ser mit Kreuz­ver­zah­nung wird die Schleim­haut­di­cke abge­tra­gen, so dass die Dimen­si­on des Kiefer­knochens sicht­bar werden

6 Der Spi­ral­boh­rer kann anschlie­ßend auch für die Über­prü­fung und ggf. Kor­rek­tur der gewünsch­ten Implan­tat­ach­se sowie für eine optio­na­le Pilot­boh­rung im Modell ver­wen­det werden.

7 Die Boh­rung zum Set­zen des Modell-Implan­tats erfolgt. In den Grö­ßen der Spi­ral­boh­rer ist der jeweils benö­tig­te Spalt zum Ein­kle­ben der Ana­lo­ge bereits berück­sich­tigt (da in der OP ent­sprechend der Implantat­größe klei­ne­re Instru­men­te ver­wen­det wer­den, beinhal­tet dies durch die höhe­re Belastung des Modells eine Sicher­heits­re­ser­ve für den Implantologen).

8 Für den Pro­zess des Ein­kle­bens wird das Implan­tat­ana­log auf einen der Aus­rich­t­schäf­te geschraubt und damit prä­zi­se aus­ge­rich­tet in der Boh­rung versenkt.

9 Fer­tig­stell­tes Modell mit Zahn­fleisch­mas­ke und OP-Scha­blo­ne. Die Reduzier­hülse wird ver­wen­det und die Boh­rer des Sets in Fräs­ge­rä­ten mit 3,0mm Spann­zangen ver­wen­den zu können.

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